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Arbeitskreis 3
Software-Engineering

Der Arbeitskreis hat sich zum Ziel gesetzt, bei der Entwicklung von Software in den Teilprojekten des SFB die Qualität sicherzustellen und die entsprechenden Aktivitäten zu koordinieren. Dazu wurden die Vorgehensmodelle, die verwendeten Techniken sowie die Integration der Software betrachtet sowie das Vorgehen der einzelnen Projekte aufeinander abgestimmt.

Als Grundlage der Arbeiten des Arbeitskreises wurde eine Umfrage zur Erfassung des Ist-Zustandes der verwendeten Methoden und Werkzeuge durchgeführt und dokumentiert. Darauf basierend wurde eine Roadmap erstellt, um neue Methoden und Werkzeuge zu erfassen und Schnittstellen zwischen den verschiedenen Werkzeugen abzustimmen (siehe Bild Übersicht Werkzeuge (Overview_Werkzeuge)). Ausgehend von diesen Schnittstellen wurden Werkzeugketten für die Entwicklung der Demonstratoren des SFB identifiziert. Dazu wurden Entwicklungsszenarien von Anwendungen der verschiedenen Hierarchieebenen s.o. Systeme (MFM, AMS, VMS) betrachtet.

In Zusammenarbeit mit den anderen Arbeitskreisen wurde die Entwicklung von Schnittstellen zwischen den Demonstratoren des RailCab Projekts koordiniert und die Einhaltung von Qualitätssicherungsrichtlinien sichergestellt. Dazu wurde der Ist-Zustand der Architektur der Demonstratoren beschrieben und dessen Kommunikationsverhalten dokumentiert.

Grundlage für die Realisierung der erweiterten Funktionalität der S.O. in den Demonstratoren bildet die Software. Da sich der Arbeitskreis 3 schwerpunktmäßig mit der Qualitätssicherung und Koordination der zu entwickelnden Software des SFB 614 auseinandersetzt, wurden ergänzende Treffen der Arbeitskreise 3 und 4 abgehalten. Die Ergebnisse wurden gemeinsam in dem Buch „Selbstoptimierende Systeme des Maschinenbaus – Definitionen, Anwendungen, Konzepte“ veröffentlicht.

Da nur wenige Teilprojekte über Erfahrung im Umgang mit UML verfügten, wurden zudem für die neuen Mitarbeiter des SFB mehrere UML- und MechatronicUML-Schulungen mit Beispielanwendungen in Fujaba und der Fujaba Real-Time Tool Suite durchgeführt.

Durch die geplante Vernetzung der s.o. Demonstratoren zu einem s.o. Gesamtsystem wird der Anteil der zu entwickelnden Software signifikant ansteigen, was einen höheren Integrations- und Abstimmungsbedarf zur Folge hat. Deshalb werden die in den Teilprojekten B1, B2, B3 geplanten und bereits entwickelten Verfahren bei der Entwicklung der vernetzten Demonstratoren eingesetzt und erprobt. Der Arbeitskreis diskutiert und kombiniert die im SFB entwickelten Verfahren, um den identifizierten „Teufelskreis der Selbstoptimierung“ in Bezug auf die Auswirkungen auf die zu implementierende Software zu begegnen. Dies geschieht in Kooperation mit dem Arbeitskreis 4. Der „Teufelskreis der Selbstoptimierung“ bezeichnet die negative Rückkopplung von Verhaltensanpassungen über mehrere Funktionsmodule, bei der sich die Forderungen der einzelnen Module hinsichtlich der Verhaltensanpassung aufschaukeln und die angestrebte Anpassung des Verhaltens somit verhindern.






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